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        1. Zu­las­sungs­be­schr?n­kung

          Eine Zulassungsbeschr?nkung bedeutet, dass in einem Studiengang nur eine bestimmte Anzahl von Studienpl?tzen zur Verfügung steht. Wie hoch diese Zahl ist, h?ngt vom vorhandenen Lehrpersonal und der Ausstattung ab. 

          • Bachelor Architektur
          • Bachelor Biologie
          • Bachelor Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
          • Bachelor Psychologie
          • Bachelor Soziale Arbeit
          • Bachelor Stadt- und Regionalplanung
          • Bachelor Wirtschaftsp?dagogik
          • Bachelor Wirtschaftsrecht
          • Bachelor Wirtschaftswissenschaften
          • Lehramt an Grundschulen
          • Lehramt an Haupt- und Realschulen - hier die F?cher: Biologie, Deutsch, Politik und Wirtschaft
          • Lehramt an Gymnasien - hier die F?cher: Biologie, Deutsch, Politik und Wirtschaft
          • Master Business Studies
          • Master Klinische Psychologie und Psychotherapie
          • Master Psychologie
          • Master Wirtschaft, Psychologie und Management

          Aus­wahl­ver­fah­ren: Wer be­kommt ei­nen Stu­di­en­platz?

          Die Auswahl erfolgt nach einem festgelegten Verfahren und wird von allen Hochschulen so durchgeführt: Nach dem Ende der Bewerbungsfrist für einen zulassungsbeschr?nkten Studiengang erfassen wir zun?chst alle Bewerberinnen und Bewerber in einer Liste. Zus?tzlich zum Namen (Vor- und Zuname) sind für uns noch Noten und weitere Kriterien (siehe unten) wichtig. Anhand dieser Auswahlkriterien wird anschlie?end eine Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber festgelegt (Ranking). Stehen zum Beispiel 100 Studienpl?tze zur Verfügung, erhalten die ersten 100 Bewerberinnen und Bewerber auf der Liste eine Zusage.

          Für die Studienplatzvergabe spielen folgende Kriterien eine Rolle: 

          NC-Er­geb­nis­se der letz­ten Jah­re

          1. Be­son­de­re Be­wer­ber­grup­pen

          Einige Studienpl?tze werden für besondere Bewerbergruppen reserviert: Das sind Bewerber/-innen aus Nicht-EU-L?ndern, H?rtef?lle und Zweitstudienplatzbewerber/-innen sowie Bewerber/-innen, die in früheren Bewerbungsverfahren einen Studienplatz angeboten bekommen haben, diesen aber wegen eines Dienstes (z. B. Bundesfreiwilligendienst) nicht angenommen haben.

          2. Kri­te­ri­um "Leis­tung/No­te"

          Die meisten Studienpl?tze werden nach dem Kriterium "Leistung/Note" vergeben. In manchen Studieng?ngen spielen neben der Gesamtnote noch Fachnoten des schulischen Abschlusszeugnisses eine Rolle. Die Gewichtung kann pro Studiengang verschieden sein.

          Mit welcher Note man noch einen Studienplatz erh?lt, k?nnen wir vorab nicht beantworten, da es immer auf das Verh?ltnis von freien Studienpl?tzen zur Anzahl der Bewerbungen im laufenden Verfahren ankommt. Am Ende eines Bewerbungsverfahrens k?nnen wir Ihnen mitteilen, mit welcher Note die letzte Zulassung erfolgte (ausführliches Beispiel weiter unten). Diese Angaben werden pro Bewerbungsverfahren ver?ffentlicht. Ein weiteres Hilfsmittel ist der Notenrechner für das Bewerbungsverfahren. Hiermit k?nnen Sie eine Berechnungszahl für die Ranglistenbildung ermitteln.

          3. War­te­zeit

          Rund 20 % der Studienpl?tze werden nach der "Wartezeit" vergeben: Die Wartezeit ist die Zeit (gerechnet in Halbjahren), die vom Erwerb der Hochschulreife bis zur Bewerbung vergangen ist (ausführliches Beispiel weiter unten). Stichtage sind das Zeugnisdatum und der Beginn des geplanten Studiums. Abgezogen werden die Semester, die Sie bereits an einer deutschen Hochschule studiert haben. Die Universit?t Kassel errechnet nach Eingang der Bewerbung die Wartezeit, ohne dass Sie einen Antrag stellen müssen. Alle erforderlichen Informationen werden im Bewerbungsformular abgefragt. Bisherige Studienzeiten (unabh?ngig vom Studiengang) gelten nicht als Wartezeit, wohl aber Ausbildungen, Auslandsaufenthalte, Besch?ftigungszeiten, Arbeitslosigkeit etc. Berufsausbildungen vor oder nach dem Erwerb der Hochschulreife k?nnen die Wartezeit erh?hen.

          Das Kriterium "Wartezeit" gilt nicht für Master-Studieng?nge!

          Die Ge­samt­ver­tei­lung im über­blick

          Für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde im Hauptverfahren zugelassen, wer mindestens die Durchschnittsnote 2,0 und mindestens 1 Halbjahr Wartezeit hat. Unter den Bewerberinnen und Bewerbern mit der Durchschnittsnote 2,0 - ohne Wartezeit - musste das Los entscheiden.

          Dies bedeutet, dass

          • alle Bewerberinnen und Bewerber mit der Durchschnittsnote 1,9 zugelassen wurden.
          • Von den Bewerberinnen und Bewerbern mit der Durchschnittsnote 2,0 wurden nur diejenigen zugelassen, die mindestens 1 Halbjahr Wartezeit nachgewiesen haben.
          • Von den Bewerberinnen und Bewerbern mit der Durchschnittsnote 2,0 und keiner Wartezeit (Wartezeit = 0) wurden nur diejenigen zugelassen, auf die das Losglück fiel.

            Für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde im Hauptverfahren zugelassen, wer mindestens 6 Halbjahre Wartezeit und au?erdem mindestens die Durchschnittsnote 2,7 hat.

            Dies bedeutet, dass

            • alle Bewerberinnen und Bewerber zugelassen wurden, die mindestens 7 Halbjahre Wartezeit haben.
            • Von den Bewerberinnen und Bewerbern mit 6 Halbjahren Wartezeit wurden nur diejenigen zugelassen, die au?erdem mindestens die Durchschnittsnote 2,7 haben.

            Die zulassungsbeschr?nkten Studieng?nge der Universit?t Kassel sind übrigens lokal zulassungsbeschr?nkt. Das bedeutet, dass Sie sich über das Bewerberportal der Universit?t Kassel für einen Studienplatz bewerben(lokale Studienplatzbewerbung. Die Verfahren k?nnen sich je nach Studiengang und je nach Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden.

            Nach­rück- und Los­ver­fah­ren

            Oft bleiben nach Abschluss des Hauptverfahrens noch einige Studienpl?tze unbesetzt und es wird ein Nachrückverfahren durchgeführt. Die Ablehnungsbescheide werden daher erst nach dem Nachrückverfahren versendet.

            In manchen Studienpl?tzen sind auch nach dem Abschluss des Nachrückverfahrens noch einige wenige Studienpl?tze unbesetzt. Diese werden dann verlost. Meist handelt es sich um Studienpl?tze, bei denen die Zusage seitens der Bewerberinnen oder Bewerber nachtr?glich zurückgezogen wurde. Am Losverfahren k?nnen auch diejenigen, die sich vorher nicht für diesen Studiengang beworben haben, teilnehmen. Allerdings sind die Chancen oftmals sehr gering, so noch einen Studienplatz zu erhalten. 


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