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        1. 01.11.2019 | Pressemitteilung

          Das neue Stu­die­ren­den­haus ist fer­tig

          In der deutschen Hochschullandschaft ist es ein einzigartiges Projekt mit Modellcharakter: Das neue Studierendenhaus der Universit?t Kassel. Unter dem Motto ?Studenten planen für Studenten“ waren die künftigen Nutzer unmittelbar am Entstehungsprozess beteiligt. Das Geb?ude auf dem Campus Holl?ndischer Platz wurde heute (1. November) mit einem Festakt feierlich er?ffnet.

          Bild: Uni Kassel.
          Bild: Harry Soremski für Uni Kassel.
          Asta-Vorsitzender Tobias Marczykowski, Wissenschaftsministerin Angela Dorn, Studentin Anna Sadok, Uni-Pr?sident Prof. Dr. Reiner Finkeldey (v.l.).

          ?Ich freue mich, dass wir unseren Studentinnen und Studenten heute ein echtes Schmuckstück übergeben k?nnen“, sagte Universit?tspr?sident Prof. Dr. Reiner Finkeldey w?hrend der Er?ffnungsfeier. Das neue Studierendenhaus befindet sich in einem denkmalgeschützten Geb?udekomplex der ehemaligen Textilfabrik Gottschalk, den sogenannten Kopfbauten. Die Bauma?nahme hat rund 7,3 Mio Euro gekostet und wurde von Bund und Land Hessen mit Mitteln aus dem Hochschulpakt 2020 finanziert.

          Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn beglückwünschte die Universit?t Kassel zu dem erfolgreich in eigener Bauherrschaft durchgeführten Projekt und sagte: ?Durch das Engagement der Universit?t, die Beteiligung der Studierenden und mit der Finanzierung aus unserem Programm Hochschulpakt 2020-Invest wurde es m?glich, ein Industriedenkmal zur einem besonderen Ort des kulturellen und sozialen Lebens für die Studierenden auf dem Campus umzunutzen. Ich bin sicher, dass das neue Studierendenhaus in Kassel als Modellprojekt noch viel Beachtung in der Hochschullandschaft finden wird.“

          Das Studierendenhaus gew?hrt nicht nur Platz für die Büros des AStA und die Autonomen Referate der Studierendenschaft, sondern enth?lt auch Veranstaltungsfl?chen für Ausstellungen, Lesungen, Theater- und Musikveranstaltungen. Insgesamt steht den Studierenden künftig ca. 1.400 m2 Nutzfl?che zur Verfügung. ?Als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt für alle Studierenden unter einem Dach wertet das neue Studierendenhaus das studentische Leben in Kassel zus?tzlich auf“, freut sich der AStA-Vorsitzende Tobias Marczykowski. ?Wir danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, erg?nzt Anna Sadok, die das Projekt als Studentin viele Jahre lang begleitet hat.

          Der neue Veranstaltungsraum im Untergeschoss, den der AStA unter dem Namen ?F?rberei“ betreiben wird, bietet bis zu 350 Besucherinnen und Besuchern Platz. Er ist mit einer multifunktionalen Bühne, einem Backstage-, und Thekenbereich ausgestattet und kann für eine bunte Vielfalt von kulturellen Veranstaltungen genutzt werden. Das bisher als studentische Veranstaltungshalle genutzte ?Kulturzentrum K 19“ wird geschlossen und im Zuge weiterer Bauma?nahmen auf dem Campus Nord einer neuen Nutzung zugeführt.

          Vorbildlich ist auch die Stromversorgung des neuen Studierendenhauses: Dank der Unterstützung der cdw-Stiftung konnte auf dem Dach eine moderne Photovoltaik-Anlage errichtet werden, die rund 75 Prozent des Strombedarfs abdecken wird. ?Dadurch werden rund 29 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart“, erkl?rte cdw-Gesch?ftsführer Thomas Flügge auf der Veranstaltung.

          Ursprünglich 1910 errichtet, wurden die Geb?ude in den vergangenen Jahren behutsam saniert und umgebaut. ?Das ?u?ere Erscheinungsbild der Fassaden blieb gestalterisch weitgehend unver?ndert, um die Geschichte und Nutzungsspuren des Geb?udes weiter ablesbar zu machen“, schildert Prof. Wolfgang Schulze. Der kürzlich emeritierte Professor hatte 2015 einen studentischen Wettbewerb im Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (ASL) unter dem Motto ?Studenten planen für Studenten“ ins Leben gerufen.

          Die daraus hervorgegangenen pr?mierten Entwürfe bildeten die Grundlage der weiteren Bauma?nahmen, die von Studierenden in unterschiedlichen Fachbereichen weiterentwickelt wurden. So gab es in den Fachbereichen ASL, Bauingenieurwesen und der Kunsthochschule eine Reihe von Projekten, etwa zur technischen Ausrüstung der Geb?ude, zur Freiraumgestaltung, zur Geb?udevermessung, der Gestaltung von Graffitis oder zur Statik. 2018 war die Universit?t Kassel mit dem Format ?Studenten planen für Studenten“ erfolgreich beim Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre.

          Gemeinsam mit einem Projektteam bestehend aus studentischen Vertretern des AStA, Vertretern der Fachabteilung Bau und Technik der Universit?t Kassel, dem Architekturbüro Kreter-Peters-Lubenow, den Büros RBS-Ingenieure und PPC Projekt-Planung & Consulting GmbH und weiteren Fachplanern (Brandschutz, Denkmalpflege, etc.). wurde das Studierendenhaus so von den Nutzern in gro?en Teilen selbst gestaltet.


          Kontakt:

          Markus Zens
          Universit?t Kassel
          Kommunikation, Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit
          Tel.: +49 561 804-1961
          E-Mail: presse@uni-kassel.de
          www.anqun.org.cn

           

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